KINO / TV DER 80ER


Videorekorder PDF Drucken E-Mail
videorekorderVideorekorder (abgek. VCR von englisch Video Cassette Recorder) sind Geräte zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Audio- und Videosignalen (i. d. R. Fernsehbilder). Anfangs waren damit stets magnetisierbare Bänder (MAZ, Videokassetten) gemeint, inzwischen wird die Abkürzung im Deutschen (anders als im Englischen) auch zunehmend auf Geräte, die Datenscheiben (DVD) oder Festspeicher (HDD) nutzen, angewandt.

Die ersten Videorekorder für den Heimgebrauch kamen Anfang der 1960-er auf den Markt. Ein Beispiel für einen frühen Heimvideorekorder war der Loewe Optacord 500, der auf der Funkausstellung 1961 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. In Europa wurden die Formate VCR von Philips und Video 2000 von Grundig und Philips entwickelt, in Japan Betamax von Sony und VHS von JVC. Der erste Rekorder mit dem VHS-Aufzeichnungsformat war der HR-3300 von JVC, der Herbst 1977 vorgestellt wurde.

Die europäischen Formate konnten sich jedoch in den USA und Japan nur schwer durchsetzen. Betamax bot zwar gegenüber VHS eine bessere Bild- und Tonqualität, scheiterte aber an der zu kurzen Laufzeit der Kassetten. Bis Ende der 1980-er Jahre hatte VHS die konkurrierenden Systeme vollständig aus dem Einzelkundengeschäft verdrängt.