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OLYMPISCHE SOMMERSPIELE
XXII. 1980 in Moskau
42 Staaten boykottieren die Spiele und 23 Staaten beantworten nicht einmal die Einladung, wegen des Einmarsches sowjetischer Truppen in Afghanistan.
XXIII. 1984 in Los Angeles
Die Sowjetunion boykottiert die Spiele, da die Sicherheit ihrer Sportler in Los Angeles nicht gewährleistet sei – 14 Staaten schließen sich dem Boykott an.
XXIV. 1988 in Seoul
Vier Staaten (Kuba, Äthiopien, Nicaragua, Nordkorea) boykottieren die Spiele, da Nordkorea nicht an der Ausrichtung der Spiele in „angemessenem“ Maße beteiligt sei. Tennis und Tischtennis werden aufgenommen.
Der Begriff Olympische Spiele (griech.:ολυμπιακοί αγώνες = olimpiaki agones, auch oft ολυμπιάδα = olimpiada genannt) ist gemäß der Olympischen Charta die Sammelbezeichnung für zwei regelmäßig ausgetragene Sportwettkampfveranstaltungen, die "Spiele der (jeweiligen) Olympiade" ("Sommerspiele") und die "Olympischen Winterspiele". Bei diesen treten Athleten und Mannschaften (nicht die Nationen) in den Olympischen Sportarten gegeneinander an. Dabei werden die drei Bestplatzierten mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen ausgezeichnet. "Olympiade" ist entgegen einem weit verbreiteten Irrtum nicht synonym mit "Olympische Spiele", sondern bezeichnet den Zeitraum von vier Jahren, der mit den Spielen abgeschlossen wird.
Die Einführung der Olympischen Spiele der Neuzeit wurde 1894 als Wiederbegründung der antiken Festspiele in Olympia auf Anregung von Pierre de Coubertin beschlossen. Als "Treffen der Jugend der Welt" sollten sie dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung dienen. Seit 1896 finden alle vier Jahre Sommerspiele und seit 1924 Winterspiele statt. 1992 wurden Winter- und Sommerspiele letztmalig im gleichen Jahr veranstaltet, seitdem alternieren sie im zweijährigen Rhythmus (1994: Winterspiele).
Von 1912 bis 1948 fanden auch Olympische Kunstwettbewerbe statt. In den Jahren 1924, 1932 und 1936 wurde mit dem Prix olympique d'alpinisme auch ein Preis für herausragende Leistungen im Bereich des Bergsteigens vergeben. Seit 1960 folgen den Olympischen Sommerspielen und seit 1976 den Winterspielen die in den gleichen Wettkampforten ausgetragenen Paralympics als Wettkämpfe der behinderten Sportler.
42 Staaten boykottieren die Spiele und 23 Staaten beantworten nicht einmal die Einladung, wegen des Einmarsches sowjetischer Truppen in Afghanistan.
XXIII. 1984 in Los Angeles
Die Sowjetunion boykottiert die Spiele, da die Sicherheit ihrer Sportler in Los Angeles nicht gewährleistet sei – 14 Staaten schließen sich dem Boykott an.
XXIV. 1988 in Seoul
Vier Staaten (Kuba, Äthiopien, Nicaragua, Nordkorea) boykottieren die Spiele, da Nordkorea nicht an der Ausrichtung der Spiele in „angemessenem“ Maße beteiligt sei. Tennis und Tischtennis werden aufgenommen.
Der Begriff Olympische Spiele (griech.:ολυμπιακοί αγώνες = olimpiaki agones, auch oft ολυμπιάδα = olimpiada genannt) ist gemäß der Olympischen Charta die Sammelbezeichnung für zwei regelmäßig ausgetragene Sportwettkampfveranstaltungen, die "Spiele der (jeweiligen) Olympiade" ("Sommerspiele") und die "Olympischen Winterspiele". Bei diesen treten Athleten und Mannschaften (nicht die Nationen) in den Olympischen Sportarten gegeneinander an. Dabei werden die drei Bestplatzierten mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen ausgezeichnet. "Olympiade" ist entgegen einem weit verbreiteten Irrtum nicht synonym mit "Olympische Spiele", sondern bezeichnet den Zeitraum von vier Jahren, der mit den Spielen abgeschlossen wird.
Die Einführung der Olympischen Spiele der Neuzeit wurde 1894 als Wiederbegründung der antiken Festspiele in Olympia auf Anregung von Pierre de Coubertin beschlossen. Als "Treffen der Jugend der Welt" sollten sie dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung dienen. Seit 1896 finden alle vier Jahre Sommerspiele und seit 1924 Winterspiele statt. 1992 wurden Winter- und Sommerspiele letztmalig im gleichen Jahr veranstaltet, seitdem alternieren sie im zweijährigen Rhythmus (1994: Winterspiele).
Von 1912 bis 1948 fanden auch Olympische Kunstwettbewerbe statt. In den Jahren 1924, 1932 und 1936 wurde mit dem Prix olympique d'alpinisme auch ein Preis für herausragende Leistungen im Bereich des Bergsteigens vergeben. Seit 1960 folgen den Olympischen Sommerspielen und seit 1976 den Winterspielen die in den gleichen Wettkampforten ausgetragenen Paralympics als Wettkämpfe der behinderten Sportler.


